Gefahr der Abhängigkeit von China bei Lithium-Ionen-Batterien

Admin | 17/09/2009 in INCOVISion | Comments (2)

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In der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien sehen führende Experten die Gefahr einer baldigen Abhängigkeit von China. Prof. Dr. Gernot Spiegelberg (SIEMENS): “China besitzt die weltweit größten Reserven an Lithium. Dieser Rohstoff ist nur begrenzt auf der Erde verfügbar. Daher wird die Frage des Weltfriedens in Zukunft eine sehr viel wichtigere werden.

“Für den Fall des weltweiten Einsatzes von Lithium-Ionen-Batterien in Elektrofahrzeugen können die Vorkommen an Lithium von bisher 400 Jahren auf eine wesentlich geringere Zeitgrenze schrumpfen.  Spiegelberg verdeutlichte die Schwierigkeit der Situation vor Allem für die deutschen Automobilhersteller: “Bisher wird sich die Produktion von Elektrofahrzeugen nicht rechnen. Ich weiß nicht, ob die Herstellung derzeit vom Staat subventioniert wird. So oder so bedeutet das enorme Tempo der Chinesischen Produzenten eine Gefahr für die großen Automobilhersteller weltweit. Spätestens, wenn die Nachfrage nach schneller, kosteneffizienter Fortbewegung auch hier in Größenordnungen existiert, wird China mit dem Export beginnen. Dann durchdringen sie auch hier den Markt”. Der Chefstratege des SIEMENS-Konzerns sieht China in Bezug auf Massenproduktion von Elektrofahrzeugen als führende Nation. Nach seinen Ausführungen ist der Vorsprung der chinesischen Entwickler auch nur noch sehr schwer einzuholen.

Wie stark auch der chinesische Automobilmarkt an sich wachsen wird, zeigt in diesen Minuten Jochen Siebert, Experte und Berater für den chinesischen Markt auf dem Expertenforum INCOVISion auf der 63. IAA in Frankfurt/Main. Seiner Meinung nach wird China im Jahr 2020 der weltweit größte Automobilmarkt sein: “Bereits in diesem Jahr hat der Automobilmarkt in China ein Wachstum von 20 bis 30 % zu erwarten. Damit ist China das einzige Land weltweit, welches überhaupt steigende Absatzzahlen verzeichnen kann.” Ob Produzent oder Importeur: China bleibt der derzeit spannendste Markt der Welt in Bezug auf die individuelle Fortbewegung. Die INCOVIS AG und ihre Partner verfolgen die Entwicklungen in China mit Spannung.


2 Kommentare zu “Gefahr der Abhängigkeit von China bei Lithium-Ionen-Batterien”

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  1. Comment by Daniel Korte — 12/10/2009 um 08:04  

    Meine Güte, schlimm, wenn solche sog. Experten Ihren Senf abgeben dürfen. Der Mann hat ja wirklich keine Ahnung …. Litium ist und wird auch in absehbarer Zukunft nicht knapp … es wird in den kommenden Jahren sogar ein Überangebot geben. Schrecklich, wenn es sog. Experten gibt, die nen Haufen Geld verdienen und anscheinend von nix Ahnung haben. Spiegelberg begrenzen Sie Ihre Aussagen bitte auf Felder von denen Sie -hoffentlich- mehr Ahnung haben. Vielen Dank!

  2. Comment by Waringer — 12/11/2009 um 20:29  

    hallo Leute,
    auch in nem chat gilt (genauso wie in ner Diplomarbeit,…) ohne Quelle oder ohne Nachweis kann man viel behaupten….
    Weder die eine noch die andre Aussage ist da Glaubwürdiger….

    Gennerell gilt ja ” Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis…”
    Außerdem eine kleine Rechenaktion… eine Lithium Batterie ist eine zerfallsbatterie die wieder aufgeladen werden kann.
    Sie hält im Durchschitt 4-5 Jahre danach ist sie fertig…. Autos leben im Durchschnitt 10-15 (kommt aber auf das Modell an..) Also pro Auto mindestens 2 Batterien. Pro Batterie (nach Simon Rudolf) werden 80-130 Gramm Litium eingearbeitet.
    Allerdings ist die Gewinnung von reinem Lithium die weit aus teuerere Arbeit, im vergleich zu der Beschaffung des Lithiumcarbonats….
    Etwa das 10-20ig Fache…
    Ok, also wenn dann ersticken wir höchsten an der Litiumgewinnung….

    ABER es gibt schon abhilfe. IBM hat eine neue Entwicklung vorgestellt, bei dem eine Batterie das 8-10 Fachen Energiedichte der heuten bereits erhältlichen LIION Batterien besitzen.
    Und wenn das soo weitergeht,.. dann wird bei gleichbleibenden verbrauch der einzelnen Autos an Strom uns das Litium nie ausgehen.

    Übrigens China und Saudi Arabienen sind bereits heute in der Weltwirtschaft die Geldgeber,…. und der rest der Welt verpulvert nur….

    Also bis denne

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