Archive for Juni, 2010

Wie können neue Mobilitäts-Konzepte technisch umgesetzt werden?

Admin | 21/06/2010 in INCOVISion | Comments (0)

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Auf der INCOVISion 2010 haben wir mit Experten über die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie über neue Geschäftsmodelle für die Mobilität der Zukunft gesprochen. Aber auch die Frage nach der technischen Umsetzbarkeit der Konzepte ist nach wie vor offen.

Sven Schulz, Geschäftsführer der Schulz Group und von Akasol Engineering, ist der Meinung, dass es bereits Batteriesysteme gibt, die schon heute den Automotive-Anspruch erfüllen und im Serienbetrieb eingesetzt werden können. „Wir werden in den kommenden 5-10 Jahren eine evolutionäre und keine revolutionäre Entwicklung in der Batterietechnologie erleben. Wichtig ist, dass wir jetzt beginnen die vorhandene Batterietechnologie in Serie einzusetzen“, so Schulz.

Arno Mathoy, BRUSA Elektronik AG

Für Arno Mathoy, Mitinhaber und Verwaltungsrat der BRUSA Elektronik AG, liegt die wahre Herausforderung bei der Energiegewinnung. „Die heutigen Stromversorger müssen sich ihre privilegierte Rolle aktiver verdienen, sonst entstehen neue Anbieter.“ Auch auf die Autohersteller kommen seiner Ansicht nach große Umwälzungen zu. „Es gilt deshalb, technische Standards festzulegen, welche sich wirtschaftlich umsetzen lassen und die dennoch dem zukünftigen Besitzer eines Elektroautomobils ein Maximum an Bewegungsfreiheit und Komfort sicherstellen und die dabei auch den zukünftigen Herausforderungen der dezentralen Energieerzeugung gerecht werden.“, meint Mathoy.

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Geschäftsmodelle für neue Mobilitätskonzepte

Admin | 18/06/2010 in INCOVISion | Comments (0)

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Im Zuge der aktuellen Entwicklungen gibt es auch immer wieder neue Mobilitätskonzepte. Doch welche Geschäftsmodelle sind die richtigen? Bei der INCOVISion 2010 wurden einige Ideen vorgestellt und diskutiert.

Dr. Tom Reinhold, Deutsche Bahn AG

Für Dr. Tom Reinhold, Leiter Konzernstrategie und Verkehrsmarkt der Deutschen Bahn AG, liegt die Zukunft der Mobilität in der Realisierung zukunftsfähiger Mobilitätskonzepte, die ein bestmögliches Zusammenspiel unterschiedlicher Verkehrsträger für den Kunden garantieren. Der Erwerb von Kilometern bzw. Reisedistanzen statt dem Besitz eigener Fahrzeuge steht dabei im Vordergrund. „Insgesamt wird die E-Mobilität durch solche Konzepte unterstützt“, so Reinhold.

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Rahmenbedingungen für die Zukunft der Mobilität

Admin | 17/06/2010 in INCOVISion | Comments (3)

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Schon die ersten Vorträge auf der INCOVISion 2010 haben spannende Impulse gegeben. So wurde die Frage gestellt, wie die unterschiedlichen Rahmenbedingungen für die Zukunft der Mobilität aussehen.

Im Bereich der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist für den Abteilungsleiter Umweltpolitik und Infrastruktur Dr. Veit Steinle vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit der Vergabe der Fördergelder die Basis für das von Dr. Peter Ramsauer ausgegebene Ziel gegeben. „Die Industrie müsse nun jedoch die Anreize für Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien schaffen.“

Prof. Dr. habil Uwe Lahl, Ministerialdirektor a.D.

Prof. Dr. Lahl, Ministerialdirektor a.D. von der BZL GmbH, sieht in der Batterietechnologie die Schlüsseltechnologie für die E-Mobilität. Seiner Meinung nach liegen die deutschen Hersteller hier jedoch deutlich zurück und müssen den „Vorsprung anderer Länder, insbesondere aus dem asiatischen Raum, schleunigst aufholen.“ Das 500 Millionen Euro Programm der Regierung ist dabei ein erster richtiger Schritt. Allerdings ist laut Lahl eine stärkere Konzentration auf Forschung und Entwicklung insbesondere im Bereich Batterietechnik erforderlich.

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Rückblick auf die INCOVISion 2010 – spannende Vorträge und interessante Impulse

Admin | 10/06/2010 in INCOVISion | Comments (1)

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“Das konkrete Ziel lautet, bis 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen.“

Mit diesem Satz formuliert Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) das ehrgeizige Ziel der im Mai 2010 gestarteten „Nationalen Plattform Elektromobilität” für die Automobil- und Mobilitätsindustrie in den kommenden 10 Jahren. Doch inwieweit ist diese Vorgabe realistisch? Ist Deutschland mit den bereits laufenden oder geplanten Projekten und Initiativen auf dem richtigen Weg? Reichen die Fördergelder des Staates aus bzw. wie muss die Verteilung dieser Gelder erfolgen? Vor welchen Herausforderungen steht die Automobilbranche inklusive Zulieferindustrie, Handel und sonstigen Mobilitätsdienstleistern? Welche Lösungsansätze, Kooperationen und Mobilitätskonzepte sind die Erfolg versprechenden?

Dr. Peter Ramsauer, Bundesverkehrsminister

Unter der Schirmherrschaft von Dr. Peter Ramsauer lud die INCOVIS AG zur 2. INCOVISion am Freitag, den 4. Juni 2010 auf die Expo „the electric avenue“ auf der Messe Friedrichshafen ein. Ziel war es, Fach- und Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die sich mit dem Thema Zukunft der Mobilität – insbesondere im Bereich Elektromobilität – beschäftigen, eine Möglichkeit des Wissens- und Erfahrungsaustauschs zu bieten und einen Statusbericht über den Stand der Entwicklungen zu geben.

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